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Ford Ranger Wildtrak 2007 vs. Wildtrak 2012 vs. Wildtrak 2016

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04 Jul 2018 08:35 - 04 Jul 2018 08:36 #1 von Primus
Servus Leute, ich bin zwar schon länger hier angemeldet, allerdings besitze ich keinen Ranger, immer wieder liebäugel ich mit einem Ranger, so langsam wird das Thema real. Für mich stellt sich aktuell nur die Frage welchen Ranger ich fahren möchte.
Generell interessiere ich mich für einen Ranger in der Wildtrak Ausstattung.


Tatsächlich habe ich einpaar Fragen:


Was zahlt man jährlich an Steuern für einen 2007er 3.0 Euro 4 Wildtrak, für den 2012er 3.2er Euro 5 Wildtrak und für den 2016er 3.2 Euro 6 Wildtrak ? (Besteuerung als LKW?)


Nächste Frage, der Ranger ab 2012 kann als 4-Türer sein Rückbank hochklappen und einhaken, kann der Ranger 2007 das auch? Oder kann man generell die Rückbank irgendwie klappen?


Dann die letzte Frage, welcher Ranger ist eurer Meinung nach langlebiger? Ist der 3.0 Liter 4 Zylinder Robust? Wie anfällig ist die Einspritzanlage und der Turbo? Ist da der alte dem neuen überlegen in Sachen Standfestigkeit? Wie sind da eure Erfahrungswerte?

Sitzkomfort Fahrer und Beifahrersitz bei langen Strecken?

Ich bin hier sehr auf eure Erfahrungswerte angewiesen, daher vorab vielen Dank für eure Mühen.

Liebe Grüße euer Primus ;)
Letzte Änderung: 04 Jul 2018 08:36 von Primus.

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04 Jul 2018 09:32 #2 von hansjo
Moin,
beim 2007er ist die Sitzfläche der Rückbank fest verbaut, die Lehne lässt sich klappen soweit die Posterung das zulässt.
Bis 2016 habe ich für den wagen 178,00 Euro Steuern/ Jahr gezahlt.
Generell kann man sagen, dass der 2007er Ranger das beste Auto war, das ich je hatte. Der war wirklich nur zum Service und wenn ich selbst was zerditscht hatte in der Werkstatt.
Leider hatte er dann nach 190000 km einen Schaden/ Unwucht an der Hinterachse.
Meine Werkstatt hat die Ursache nicht ermitteln können, es blieb nur noch tauschen bis der Fehler weg ist. Eine komplette Hinterachse neu gab es nicht und bei einem Restwert von 8000 Euro wäre das Zerlegen und Auswechseln von Verschleißteilen in der Achse mit 5000 Euro zu teuer gewesen.
Hätte ich gewusst, welchen Ärger ich mit meinem Neuen habe, hätte ich das trotzdem gemacht, aber nun hab ich die Mistkarre und muss damit klarkommen.
Zum Turbo des neuen Ranger steht hier einiges in diversen Treads,zur Einspritzanlage kann ich nichts sagen, hat beim 2007er keine Probleme gemacht und ist auch bei dem 16er eines der wenigen Teile ohne Störung.
Der Sitzkomfort ist bei beiden gut, allerdings sind die Sitze des Neuen noch eine Kategorie besser, sprich straffer und mit mehr Seitenhalt.
Allerdings wurde das Polster des Fahrersitzes auch schon einmal auf Garantie getauscht, siehe entsprechender Tread.
Die Leistung ist nicht so unterschiedlich, wie es auf dem Papier erscheint. Der 3l hatte gefühlt genau so viel Bums wie der 3,2l, kann aber sein, dass die Wandlerautomatik viel Leistung schluckt. Dafür ist die Automatik im Gelände dem Schalter deutlich überlegen, weil das Drehmoment immer genau dann ansteht, wenn es gebraucht wird und die Spielerei mit der Kupplung entfällt.
Mit der Automatik kann man auch schwere Anhänger in Zeitlupe rangieren, während das bei dem 2007er Schalter immer ein Problem war.
Fazit: wenn mir jemand einen 2007er mit 25000 km auf der Uhr hinstellt kann er meinen 2016er mitnehmen.
Gruß, Hansjo

Ranger Wildtrak DC, 3,2l Automatik,EZ 12 2016
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04 Jul 2018 10:04 - 04 Jul 2018 10:05 #3 von Primus
Danke schon mal für deine Rückmeldung hansjo, hat der 2007er irgendwelche "versteckten" Fächer zur Lagerung so wie es der 2012er hat? Der 2012er hat ja unter der Rückbank 2 kleine Fächer und irgendeine Ranger Variante angeblich auch unter den Sitzen vom Fahrer und Beifahrer ?! Ich denke halt sehr Zwiegespalten, ich bin selbst Kfz-Meister und kann viel selbst machen, daher schwanke ich aktuell zwischen 2 möglichen Szenarien, einen nagelneuen Ranger oder einen Wildtrak ab 2007. Ich bin echt hin und her gerissen, der neue hat nen Tempomaten und jede Menge anderen Luxus, den der alte wohl nicht hat. Automatik fährt sich sicher nicht schlecht, aber ist die auch so haltbar wie ein Schaltgetriebe? Ich möchte ein Auto bei dem auch in 5-8 Jahren die Technik noch funktioniert, selbst wenn sie "altbacken" ist. Sprich ein robustes Fahrzeug ist gesucht.
Letzte Änderung: 04 Jul 2018 10:05 von Primus.

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04 Jul 2018 11:33 #4 von takanata
Hallo Primus,
ich will Ford nicht schlecht machen, aber mein Hilux 3,0 hat jetzt 189.000 km runter. Er hat im
Anfang mal eine Defekt in der Klimaanlage gehabt, sonst nur Verschleißteile.
Ich habe noch die Erste Kupplung /Schalter und die erste Auspuffanlage sowie die ersten
Bremsen, die jetzt aber wahrscheinlich demnächst gewechselt würden.
Ich würde jederzeit wieder einen Hilux kaufen, aber Ranger müßte ich echt überlegen!
Gehört vielleicht nicht hier hin , aber mal zur Anregung!

Grüße aus dem Münsterland

Reinhard

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04 Jul 2018 12:27 #5 von Primus

takanata schrieb: Hallo Primus,
ich will Ford nicht schlecht machen, aber mein Hilux 3,0 hat jetzt 189.000 km runter. Er hat im
Anfang mal eine Defekt in der Klimaanlage gehabt, sonst nur Verschleißteile.
Ich habe noch die Erste Kupplung /Schalter und die erste Auspuffanlage sowie die ersten
Bremsen, die jetzt aber wahrscheinlich demnächst gewechselt würden.
Ich würde jederzeit wieder einen Hilux kaufen, aber Ranger müßte ich echt überlegen!
Gehört vielleicht nicht hier hin , aber mal zur Anregung!


Danke für deine Einwände und Anregungen, aber tatsächlich wird es für mich nur einen Ford geben und das vor allem weil ich in den Ford-Werken arbeite und eben auch ordentlich Rabatte auf Ersatzteile und Neufahrzeuge bekommen. Dazu finde ich die Ranger deutlich schöner als den Hilux. Mir fehlen halt eben die Erfahrungswerte zu den Fahrzeugen. An technische Unterlagen komme ich im Werk auch dran, wenn auch über Umwege.

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber 189.000 km mit den ersten "Bremsen" kauf ich dir echt nicht ab. Kein Bremsbelag hält so lange. Bremsscheiben halte ich für machbar aber Beläge kann ich mir absolut nicht vorstellen. Es sei denn du fährst auf einer Stau-freien Autobahn....

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04 Jul 2018 12:43 #6 von hansjo
Moin,
Versteckte Fächer hat der 2007er nur eins für Papiere etc. über dem Handschuhfach. Die Rückbank ist verschraubt, wenn da Fächer wären kommt man nicht ran.
Wenn Du vom Fach bist ändert das die Sachlage. Oft ist es ja nur ein schlampig zusammengesteckter Stecker oder eine lose Schelle, die Störungen auslösen. Wenn Du ein Diagnosegeraet hast, auf das Du zugreifen kannst, kannst Du ja alles selbst machen, was unsereins wieder mal zu einem Werkstatt Aufenthalt zwingt mit entsprechendem Theater wegen Ersatzfahrzeug etc.. Wenn das wegfaellt, hat man mit dem 2018er sicher ein tolles Auto,an dem man viel Freude hat.
Sollte es trotzdem ein 2007er werden,achte auf die Hinterachse!
Gruß, hansjo

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04 Jul 2018 13:17 #7 von Primus
Danke nochmal hansjo, wie äußern sich Probleme mit der Hinterachse? Ich hab keine Vergleichswerte, da ich weder den Ranger schon mal richtig gefahren bin noch großartig Erfahrung mit Starrachsen bei Offroadern / PickUP's habe.

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04 Jul 2018 14:37 #8 von hansjo
Geräusche wie bei einem Radlagerschaden,die Radlager sind aber ok und Vibrationen,die nicht von den Kreuzgelenken der Kardanwelle kommen. Die hatten wir noch ausgetauscht,neben neuen Reifen und Felgen. Dann hab ich die Notbremse gezogen,weil die Hinterachse dran gewesen wäre.
Gruß Hansjo

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04 Jul 2018 18:46 #9 von bb
Ich hatte das letzte Facelift des Ranger 2AW 1,5 Kabiner von 2011, in der XL Version, nicht als Wildtrack. Ein Freund hatte den 2AW von 2008 als XLT Doka.
Es ist schon ein enormer Unterschied in der Technik zum aktuellen Ranger, egal welcher Ausführung.
Der 2AW hatte vorne Drehstabfedern, die aktuellen haben Schraubenfedern.
Der 2AW war im Grunde immer noch der Mazda B2000 aus den 1990ern, viele Teile wie Stoßdämpfer uns passten 1:1.
Die heute üblichen elektronischen Helfer gab es natürlich auch nicht in dem Umfang. Meiner hatte ABS, das wars dann der auch, wenn ich mich recht erinnere.
Vom Fahren her war der 2AW deutlich mehr LKW.
Mit 5m war er kürzer und auch etwas schmaler. Entsprechend waren auch die Pritschen kürzer.
Der 2AW war robust und relativ simpel gebaut, aber es gibt mittlerweile erhebliche Probleme bei der Ersatzteilversorgung. Wenn die zu vernünftigen Preisen gesichert wäre und die Vorbesitzer sich von Anfang an um Rost gekümmert hätten, wäre der 2AW sicher ein Fahrzeug, dass es bei etwas Pflege bis zum H Kennzeichen bringt. Elektronik, die nicht dran ist, geht auch nicht kaputt.
Beim 2AW meines Freundes war mit rund 70000 die Kupplung fällig. Das war sehr teuer. Er hat häufiger Pferdeanhänger gezogen. Mit 100000 hat er ihn dann verkauft, da er den Spass am PU Fahren verloren hatte.

Der 2,5l 143 PS Motor war etwas rauh, aber lief sehr zuverlässig, wenn nicht im Winter der Dieselfilter versulzte. Aber im Vergleich zu aktuellen Motoren war er durstig.

Ob es möglich ist, auch ältere PU nachträglich auf N1G BE umzuschreiben, weiß ich nicht. Wenn nicht, werden für PU mit mehr als 3 Sitzen incl. Fahrersitz Hubraumsteuern fällig.

Ich bin den 2AW gerne gefahren, aber in Verbindung mit meiner Wohnkabine neigte er zu äußerst unangenehmen Schwingungen, die ich auch durch Fahrwerksveränderungen nicht in den Griff bekam. Daher habe ich ihn 2014 wieder verkauft und bin auf einen Navara umgestiegen, der sich schon bei anderen als Transporter für diesen Kabinentyp bewährt hatte.

Bernhard

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05 Jul 2018 08:03 #10 von hansjo
Moin,
mein 2007er wurde einfach als LKW angemeldet und versteuert.
Kann aber sein, dass das FA nicht nochmal den gleichen Vorgang erleben wollte wie bei meinem Discovery 2. Den hatte ich auch nach langen Verhandlungen und persönlicher Vorführung beim FA als LKW versteuert.
Obwohl von den Zahlen her nur 9 PS zwischen dem 3l und dem 2,4l liegen, kann man das in der Fahrpraxis gar nicht nachvollziehen.
Der 3l zieht von unten heraus mit ordentlich Drehmoment, der 2,4 erst ab einer gewissen Drehzahl.
Ausserdem wurde dem Ur-Wildtrak sein Herz noch in Köln eingepflanzt und dabei wohl auch der Rest des Fahrzeugs nochmal überarbeitet.
Das sollte mit den unlustig zusammengeschusterten Autos aus SA besser auch gemacht werden dafür würden sich Mehrkosten sicher lohnen, mit meinem jetzigen Kenntnisstand hätte ich da einige TSd Euronen gerne gezahlt, damit diese ganzen Kleinigkeiten wie nicht festgezogene Schlauchschellen und schlampig zusammengesteckte und verbogene Stecker behoben werden. So hat das Ford auf Garantie gemacht, aber das Auto war jedes mal in der Werkstatt dafür.
Gruß, Hansjo

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