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Vom Magnum zum Ranger

Mein Magnum den ich im März 2002 als Neuwagen auf mich zugelassen habe, ist nun nach vierzehn Jahren und über

270 000 km doch schon etwas zu betagt um damit noch sorglos auf die große Reise zu gehen.

Als Alltags- und Winterauto immer noch gut aber für mehr habe ich mir nun einen weiteren Pickup, einen FORD Ranger XLT mit wenig Kilometern zugelegt.

Bei Übernahme hatte er gerade mal 87 000 km auf dem Tacho. Viele werden das Fahrzeug sicher aus diversen Internetseiten kennen oder haben es in Natura bei diversen Treffen schon gesehen. Es ist der Ranger von Elke und Zan mit dem wunderschönen Airbrush rund ums Fahrzeug.

Da ich immer gerne am Basteln und Schrauben bin, hat der kleine Ranger im ersten Jahr, in dem er in meinen Händen war, ein paar kleinere Umbauten bekommen.

Diese werde ich hier in chronologischer Reihenfolge vorstellen.

Bei der Überführungsfahrt stellte ich fest, daß an der Mittelkonsole etwas gemacht werden muß, eine Erhöhung musste her.

Da der Ranger mir nun ausschließlich als Reisewagen kombiniert mit meiner Explorer Expeditionskabine dienen wird, wurde als erstes die hintere Sitzbank gegen eine kleine Ladefläche ausgetauscht, auf der nun mittig meine Kühlbox ihren dauerhaften Platz gefunden hat. Durch die hinteren Türen sind nun beidseitig meine Transport- und Stauboxen erreichbar.

Um in fernen Ländern auch immer die richtige Achtung zu bekommen habe ich ein Stebel Truck Horn unter die Motorhaube gebaut.

Da ich vom Magnum den Komfort einer Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung gewohnt war, mußte sowas natürlich auch für den Ranger her. Ich entschied mich für eine Nachrüstanlage von WAECO.

Da für die Explorerkabine Befestigungen unter die Ladefläche eingeschweißt werden mußten, habe ich mich dafür entschieden die Ladefläche abzuheben.

So konnte ich gleich dem Rostschutz im erforderlichem Maße gerecht werden. Die Radhäuser und die Außenseite des Rahmens wurden mit UBS220 behandelt.

Das Rahmeninnere sowie die Karosseriehohlräume wurden mit Mike Sanders für die nächsten Jahre fit gemacht.

Da ich immer ein Freund von etwas größeren Rädern bin, begann alles mir einem 60mm Bodylift. Die Federn der Hinterachse wurde mit 20mm Distanzklötzen zusätzlich angehoben, um die permanente Last der Explorer auszugleichen.

Weiter wurden noch luftunterstützte Stoßdämpfer eingebaut, solche wie sie die US-Ranger serienmäßig haben.

Nun war Platz für einen Satz größerer Räder, welche ich noch vom Magnum übrig hatte.

BF Goodrich AT der Größe 285/75R16 (33“) aufgezogen auf CW-Felgen der Größe 8x16 ET5 in Kombination mit 30mm H&R-Spurverbreiterungen.

Das Fahrwerk war nun für die große Reise gerüstet, um für tiefere Wasserfurten vorbereitet zu sein, kam dann an den linken Kotfügel ein Schnorchel der spanischen Firma snorkel4x4.com.

Um auf Reisen genügend Strom zu haben, entschied ich mich zusätzlich zu der 96Ah-Batterie in der Wohnkabine, die per Hochstromsteckdose mit dem Fahrzeug verbunden, noch eine zweite Zusatzbatterie mit 79Ah in den Motorraum zu bauen und mit einem automatisch arbeitendem Cyrix Batterietrennrelais über die Lichtmaschine zu laden.

Auf eine Solaranlage habe ich bisweilen verzichtet, da die vorhandene Batteriekapazität mehr als fünf Tage Standzeit überbrücken kann und wir bis dato nie solange das Fahrzeug unbenutzt stehen ließen.

Um nach hinten eine bessere Übersicht zu erreichen habe ich eine Rückfahrkamera auf Höhe des Nummernschilds angebaut, welche per Kabel mit dem Autoradio verbunden ist.

Da der Markt mit 1-DIN-Radios mit ausklappbaren DoppelDIN-Monitoren immer mehr schrumpft, habe ich mich für ein XOMAX XM-DTSBN921 Alleskönner entschieden.

Nun das Gerät kann alles, nur nichts perfekt.

Ich habe mich aber dran gewöhnt, nicht den neuesten Schrei zu haben.

Es kann FM-Radio mit 18 Stationstasten, CD / DVD Spieler, Micro-SD-Card, USB, Rückfahrmonitor, Navi mit komplettem Europa-Kartenmaterial sowie Bluetooth für mein antiquiertes Handy.

Während meiner Reisen habe ich noch ein zweites mobiles GARMIN-Navi im Einsatz.

Ein mobiles Funk-Reifendruck-Kontrollgerät TM-260 von Tire Moni leistet gute Dienste, da doch ab und an der Druck an die Gegebenheiten der Straßen und Offroad-Pisten angepasst werden muß.

Zwei mobile CB-Funkgeräte ALAN 42 Multi sind ebenfalls mit an Bord. Eins davon mit außenliegender Magnetantenne.

Da die Reifengröße nun nochmals auf jetzt 295/75R16 (34“) anstieg, war die Montage von Radhausverbreiterungen, Fender Flares wie der Fachman sagt, dringend nötig.

Die Gfk-Verbreiterungen fand ich bei einem Händler aus Zypern.

Die Montage war sehr einfach und auch die Paßgenauigkeit war sehr gut.

Ein T-Max 72 Kompressor von Genesis Tracks übernimmt nun das Füllen der Luftstoßdämpfer sowie das Reifenfüllen nach der Geländefahrt.

Nachdem aufgrund einer Bescheinigung von FORD die Anhängelast von 2200kg auf nun 2800kg durch den TÜV in die Fahrzeugpapiere eingetragen wurde kommt noch eine AL-KO Wechselkupplung an die Traverse.

Nun kann die Reise beginnen!

Autor: OffRoad-Ranger

 

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