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Land Rover Pickups

(Autor: Redneck)

Die Firma Land Rover, dessen Fahrzeuge auf der ganzen Welt einen gewissen Kultstatus erreichten, blickt auf eine recht interessante und wechselhafte Geschichte zurück. 1966 wurde sie Teil der Britisch Leyland, 1978 gehörte sie zu Jaguar-Rover-Triumph, um 1994 an BMW verkauft zu werden. Doch auch BMW verkaufte die Firma im Jahr 2000 an die Premier Automotive Group des Ford Konzerns, um dann 2008 an die indische Tata-Gruppe zu gehen.







1963Landrover S2A

Nach dem Krieg waren geländegängige Fahrzeuge, die man auch in der Landwirtschaft einsetzen konnte, sehr rar. Vorhanden waren lediglich einige auch schon in die Jahre gekommenen Willy´s Jeeps. Deshalb verwendete man die noch intakten Rahmen und kantete eine eigene Karosserie auf die Jeep-Chassis. Als Material verwendete man Duralumin, ein Material, das zwar in der Herstellung drei Mal so teuer war als Stahlblech, aber nach dem Krieg in ausreichender Menge vorhanden war. Schon bald nach Konstuktionsbeginn gab es verschiedene Rädstände, die Bezeichnungen Land Rover 80, später 88 oder 107 bzw. 109 bezogen sich auf den Radstand in Inch, nicht auf die Gesamtlänge der Karosserie.





Ab 1967 gab es neben den 2,25 Litern -Vierzylinder-Benziner und 2,25 Liter- Dieseln auch einen Sechszylinder Benziner mit 2625 ccm. Von jeder Bauform gab es auch eine offene Version, den Pickup. Von 1981 bis 1984 wurde der 109 HCPU (High Capacity Pickup) angeboten, der sich vom bisherigen Pickup durch eine größere Zuladung und um ein um 25% vergrößertes Ladevolumen unterschied.






Defender 110 Crew Cab

1983 hieß der Land Rover dann 90 und 110 und erhielt Schraubenfedern statt Blattfedern. Den Namen Defender gab man ihm erst Anfang der 90er Jahre, als der 200 tdi-Motor eingeführt wurde. Die Karosserie, die größtenteils aus Aluminium besteht, wurde bis heute beibehalten. Nach dem 200er kam der 300er tdi mit 113 PS, danach dann der Fünfzylinder Diesel, der TD5 mit 122 PS. Nach diesem erhielten alle Defender ab 2007 wieder einen Vierzylinder – Diesel von Ford, der ebenfalls aus 2,5 Litern Hubraum 122 PS leistet. Der V8 Benziner spielt bei uns eine eher untergeordnete Rolle.

Erkennbar sind die neuen TD4 – Modelle an der leicht erhöhten Motorhaube, sowie den fehlenden Lüftungsschlitzen unterhalb der Frontscheibe, die sich nicht mehr öffnen lassen (was bei eingefleischten Land Rover Fahrern einen kleinen Aufschrei verursachte). Auch der Innenraum wurde verbessert und erhielt ein neues Design.




Mittlerweile gibt es drei Grundmodelle des Defenders, nämlich den kurzen, zweitürigen 90er, den längeren 110er und den 130er Pickup (früher auch 127er genannt). Während es den 130er nur als Pickup (Einzel- und Doppelkabine) gibt, gibt es vom 90er und vom 110er jeweils neben den geschlossenen Versionen auch Pickup-Ableger.






Defender 130 Crew Cab

Den 90er mit dem kürzesten Radstand gibt es als ultrakurzen Pickup mit einer kurzen Kabine und einer kurzen Ladefläche. Den 110er gibt es sowohl als zweitürigen Pickup mit einer langen Ladefläche , als auch als Viertürigen Pickup mit einer ganz kurzen Ladefläche. Am praktischten erweist sich wohl der lange 130er, der exakt einen Radstand von 127 Zoll aufweist. Mit der Doppelkabine und der Ladefläche und einer großen Zuladung ist er interessant für alle, die Personen und Lasten transportieren müssen.




Im Laufe der Jahrzehnte musste sich der Land Rover vielen Veränderungen unterziehen, die Grundform blieb jedoch immer als Klassiker erkennbar. Auch die vielen Neuerungen und die ständig wechselnden Besitzer der Marke konnten dem Kultstatus des Land Rovers nichts anhaben. Im Gegenteil, heute ist er einer der letzten echten aufrechten Geländewagen mit Starrachsen und einer Robustheit, die ihn für die abgelegensten Gegenden dieser Erde prädistinieren. Die manchmal schrulligen Eigenheiten und die oftmals nachlässige Verarbeitung hält echte Land Rover-Enthusiasten nicht davon ab, voll hinter ihrem Vehikel zu stehen! Man kann nur hoffen, dass der Defender auch die nächsten Jahre noch unser Straßenbild bereichert. Der Zubehör- und Fernreisemarkt hat jedenfalls kaum für ein Auto so viele Anbau- und Umbauteile parat wie für den Land Rover. Und auch wenn nicht jeder Defender-Fahrer auf große Afrika-Durchquerung geht, ist es ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass man es könnte!







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