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Jeep – Pickups

(Autor: Redneck)

Jeep ist ja ein Name, den auch heutzutage noch jedes Kind kennt. Mit dem Jeep hat alles angefangen, er war der Urahn aller Geländewagen. Und auch diese Marke hat eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich.

Jeep Willys PickupAngefangen beim Willy´s Overland, der die anfangs bei American Bantam konstruierten kleinen Geländegänger für die Army weiterproduzierte, über Kaiser-Frazer, der die Firma Willy´s Overland 1953 übernahm, ging die Leitung ab 1963 an Kaiser-Jeep, bevor 1970 die American Motors Corporation (AMC) und dann 1987 die Chrysler Corporation die Firma übernahm. Dann erfolgte der Zusammenschluß von Chrysler mit Daimler-Benz, heute gehört der Name Jeep zur Chrysler Group LLC. Trotz den wechselhaften Besitzern trug jedes Fahrzeug weiterhin den Namen Jeep.

Wo der Name genau herkommt, darüber streitet man wohl schon, seit man das Wort Jeep das erste mal gehört hat. Es gibt mehrere Varianten, u.a. meinen einige, es käme vom Wort GP (General Purpose, bedeutet universell einsetzbar), was aber mittlerweile so gut wie widerlegt ist. Wahrscheinlicher ist tatsächlich, dass es von der Comic-Figur „Eugene, the Jeep“ abstammt, die in den Popeye – Comics das erste mal auftauchte. So wurde aus dem Wort Jeep, egal, wo es letztlich herstammt, das Synonym für eine der bekanntesten Fahrzeuggattungen dieser Welt. Die oben abgerundeten Längsrippen, meist sieben an der Zahl, zieren auch heute noch jeden Jeep.


Von den vielen Jeeps, die gebaut wurden, sollen hier mal nur die Pickups interessieren.

1951 Willys Overland PickupDer erste stammte noch von Willy´s Overland und wurde in den Jahren 1947 – 1965 mehr als 200.000 mal gebaut. Es gab ihn sowohl 4x2 als auch als 4x4 Modell. Basismotorisierung war der Vierzylinder, ab 1954 wurde auch ein stärkerer 6-Zylinder verbaut.

Eine Sonderstellung unter den Pickups aus dem Hause Jeep nahm der Forward 1958 Jeep FC150 PickupControl FC150 und FC170 ein. Vom Aussehen her mehr ein Lieferwagen, war er ein Frontlenker ohne die typische Pickup-Form mit Motorhaube. Er wurde erst von Willy´s Overland gebaut, dann von Kaiser-Frazer weitergebaut in den Jahren 56 – 65. Den FC 150 gab es 1956, den FC 170 dann ab 1957.

 


Ab 1965 kam dann ein Fullsize-Pickup auf den Markt, der auf den klangvollen Namen Gladiator hörte. Auch ihn konnte man als reines Heckantriebsmodell erwerben, oder mit einem zuschaltbaren Allrad. Auch konnte man wählen zwischen einer Version mit vorderer Starrachse jeep_gladiator
oder einer Einzelradaufhängung, es gab ihn sogar mit Zwillingsreifen hinten. Als Pritschenvariationen gab es den Townside, den Thriftside oder Spezialaufbauten. Sogar eine Militärversion wurde gebaut, der M 715.

Ab 1971 wurde der Name Gladiator dann aufgegeben, man nannte ihn von da an nur noch Jeep Pickup. Der J 2000 und J 4000 wurde bis 1973 gebaut, der J 20 ab 1974Jeep Honcho Pickup bis 1988.  Ein besonderes Ausstattungspaket des J 20 hörte auf den Namen „Honcho“.

 

Die CJ-Baureihe (Civilian Jeep) war seit Einführung des CJ 5 die wohl bekannteste Baureihe der Marke Jeep und nach dem Willy´s Overland aus dem zweiten Weltkrieg der wohl am weitesten verbreitete Jeep. Auch von ihm gab es Pickups. Der erste mit längerer Ladefläche war der CJ 6, der jedoch nur ein CJ 5 mit längerem Chassis war und kein Pickup im eigentlichen Sinne.
Ab 1981 wurde dem kurzen CJ 7 dann der CJ 8 Scrambler zur Seite gestellt, der einen Radstand von 2616 mm Jeep Scrambler Pickupaufweisen konnte. Er hatte ein Planenverdeck oder ein Hardtop, die Ladefläche war offen. Insgesamt wurden davon 27792 Exemplare gebaut. Der CJ 8 verfügte über zuschaltbaren Allrad, der Quadra-Trac blieb dem CJ 7 vorbehalten. Da er sich nicht besonders gut verkaufte, stellte man ihn mit dem Ende der CJ-Baureihe 1986 ein. Heutzutage ist der Scrambler selten anzutreffen, ein gut restauriertes Exemplar erzielt auch heute noch bei Liebhabern einen guten Preis.

Eine zeitlang gab es auch den CJ 10, nämlich von 82 – 85. Er wurde hauptsächlich für den Export produziert und hat ausnahmsweise 9 statt der sonst üblichen 7 Kühlerrippen. Eine Dana 60 Hinterachse treibt alle Modelle an, wahlweise gab es ein Schaltgetriebe oder eine Automatik. Den Basismotor bildete ein 2,5 Liter Vierzylinder, dann folgte der bekannte 4,2 Liter Sechszylinder, und auch mit einem 3,3 Liter Sechszylinder-Diesel aus dem Hause Nissan war er zu haben. Dieser Motor ist bekannt aus den frühen Patrols.

Der zweitürige Jeep Comanche ist vom Cherokee XJ abgeleitet und ein echter Pickup aus dem Hause Jeep. Gebaut Jeep Comanche 1988 Pickupwurde er von 1986 – 1992. Es gab ihn als Comanche Sport Truck mit kurzer Ladefläche und als Comanche Chief mit einer längeren Ladefläche. An der Vorderachse tat stets eine DANA 30 – Achse Dienst, hinten normalerweise eine DANA 35c, oder, eher selten, eine starke DANA 44. Motorseitig war die Basismotorisierung ein 2,5 Liter Vierzylinder, 1986 auch ein 2,8 Liter Sechszylinder, der aber schon 1987 dem allseits bekannten „Inline Six“, dem 4.0 Liter Sechszylinder weichen musste. Eine Sonderstellung nahm der 2,1 Liter Renault Vierzylinder – Diesel ein, der sich aber als sehr schwach und auch anfällig herausstellte und kein Erfolg wurde. 1992 endete dann die seit 1947 bestehende Pickup-Tradition aus dem Hause Jeep.

Jeep Gladiator 2005 Pickup2005 wurde ein Konzept-Pickup aus dem Hause Jeep vorgestellt, von dem sich viele gewünscht hätten, dass eine Serienproduktion folgt. Er hörte wieder auf den Namen Gladiator. Gebaut wurde er leider nie, Jeep wollte mit dem Gladiator nur zeigen, was die Marke in der Zukunft plane. Motormäßig war er bestückt mit einem 2,8 Liter Common-Rail-Diesel, einer 6-Gang-Schaltung, 34“ Reifen und einer Nutzlast von 680 kg.

Einen interessanten Umbausatz, der den Wrangler TJ zu einem Pickup macht, brachte eine Tuningfirma auf den Markt. Dabei wird der Rahmen verlängert, das Hardtop gekürzt und eine Ladefläche aufgeschraubt. Dieser TJ Pickup hört auf den Namen „Brute“.

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